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Die Lurgrotte in Semriach


Tropfsteine in der Lurgrotte Tropfsteine in der Lurgrotte










Die Lurgrotte in Semriach und Peggau,eine Tropfsteinhöhle,die im Volksmund Lurloch genannt wird, durchfließt der Lurbach. Die Luftlinie zwischen beiden Öffnungen beträgt etwa 5 km, der Höhenunterschied 240m. Beide Öffnungen sind touristisch erschlossen.
Die Tropfsteingebilde haben nach Gestalt und Form verschiedene Namen erhalten, so z.B. "Große Glocke", "Ritterburg", "Drei Zinnen", "Prinz", "Orgel", "Vorhang" usw.
Vor mehr als hundert Jahren, waren nur die drei Vorräume des Lurloches von Semriach bekannt. Um die weitere Erforschung haben sich die Mitglieder des Vereines "Die Höhlenforscher" sehr verdient gemacht. Am 29.April 1894 ist eine Gruppe von sieben Höhlenforschern in das Loch eingesteigen, wurde dabei von einem Hochwasser überrascht und mußte lange in der dunklen, nassen, kalten Höhle ausharren. Erst nach einer Woche, am 8.Mai, wurden sie gerettet. Die Retter hatten einen Stollen gegraben, der noch heute den Zugang zur Semriacher Lurgrotte bildet.
1975 wurde durch ein Hochwasser leider der Großteil der Tropfsteine zerstört. Auf der Semriacher Seite gibt es einen großen Dom, der hin und wieder für Veranstaltungen genutzt wird. Er ist 112m lang und 80 Meter breit und durchschnittlich 50 Meter hoch.
Von der Peggauer Seite kann man bis zum unterirdischen Zierhutsee vordringen.

Rettungsversuche 1894


Für den Inhalt verantwortlich: Reinhard M.


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